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Archiv der Einträge: Januar, 2012
  • Lieber Herr George R. R. Martin...

    Also lieber Herr Martin.. Ich muss schon sagen, sie schaffen mich!

    Ich habe es endlich geschafft, am dritten Buch von "A Song of Ice and Fire" weiterzulesen, weil ich das Buch ja vor 3 Monaten verloren hatte und es neu kaufen musste. Dann fand ich den Einstieg wieder nicht. Und jetzt, wo ich ihn gefunden habe, will ich am liebsten schon wieder aufhören mit lesen.

    Herr Martin, sie schaffen mich! Innerhalb von zwei Kapiteln töten sie nicht einen, nicht zwei, sondern gleich DREI der wichtigen und positiv besetzten Protagonisten. Protagonisten der Hauptfamilie, von deren Familie schon das Oberhaupt gestorben und ein Sohn verkrüppelt wurde.
    XX(

    Nicht missverstehen, Herr Martin. Ich finde ihre Bücher genial! Sie sind gut geschrieben, sehr anschaulich und sie trauen sich was. Sie trauen sich, nicht die Logik zu opfern, um die Protagonisten zu retten, sondern opfern auch mal die Protagonisten für die Logik. Aber mal ehrlich... Gleich so hart nacheinander? Ich muss echt ungelogen das Buch weglegen, und würde es manchmal gerne an die Wand werfen.

    Sie schaffen mich, Herr Martin, und ich weiss manchmal echt nicht, ob ich lachen oder weinen soll, ob ich sie hassen oder lieben soll...

    Also wirklich Herr Martin.. sie schaffen mich.

    Und trotzdem werd ich mich jetzt ins bett krümeln und weiterlesen.

  • Aufschieberitis und Motivationsloch

    Heute bin ich trotz erneut verspätetem Einstieg wenigstens etwas vorwärtsgekommen mit der Recherche für meine Bachelorarbeit. Ich habe ein Buch aussortiert, weil es mir nicht helfen wird, ein anderes habe ich quergelesen und dann Kapitel 2 ausführlich gelesen und mir Notizen gemacht und ein weiteres Buch, ein Lexikon, auf die Artikel hin „gescannt“ die ich interessant fand, die dann auch gelesen. Ich habe auch organisatorische Dinge erledigt. Mein Ordner mit Unterlagen platzte aus allen Nähten, also hab ich alles in einen breiteren Ordner transferiert. Ich habe meine Finanzen aktualisiert und dank den Unterlagen, die ich bekommen habe, auch die letzten Ausgaben vom Dezember nachgetragen sowie die Tabelle ausgedruckt. Ich habe meinen USB-Stick 'ausgemistet' (durchgesehen, was ich darauf noch alles brauche..)

    Meine Liste der zu erledigenden Dinge ist leerer geworden, aber ich fühle mich immer noch nicht gut. Ich hatte echten Drive, Ende Dezember, aber die vielen Arbeitsschichten über die Feiertage und der daraus resultierende Unterbruch in meiner Recherchephase hat vieles kaputtgemacht. Es fängt schon damit an, dass ich fast eine Woche brauchte, um wieder „reinzukommen“ und hat da geendet, dass ich bis jetzt keinen Einstieg wieder gefunden habe.
    Vielleicht liegt's auch daran, dass ich im Moment einfach nur genervt bin. Ich habe vor knapp einem Jahr angefangen, schriftliche Arbeiten zu schreiben, und ich habe es gründlich satt. Das hatte sich schon nach der Abgabe der letzten Seminararbeit im August eingestellt, dieses Gefühl, aber mittlerweile ist es präsenter denn je.
    Ich bin furchtbar am prokrastinieren. Alles lenkt mich ab, selbst meine Finanzen mache ich im Moment lieber als irgendetwas zu lesen. Mein neuster Tick ist es, Mahlzeitenpläne und Einkaufslisten für die entsprechende Mahlzeitenwoche sowie endlose Tabellen über bereits ausgetestete und noch zu probierende Rezepte zu erstellen. Letztens habe ich sogar eine neue Vorlage der „Back- und Entsorgungsliste“ und eine „Getränke-Auffüllliste“-Vorlage für die Arbeit an der Tankstelle erstellt. Wenn das nicht Prokrastination ist, dann weiss ich auch nicht..
    Kurzzeitig resultierte dieser Prokrastinationswahn auch in einer Erhöhung der Kreativität, aber die ist mittlerweile auch schon wieder abgeflacht. Und wie so oft war die Kreativität natürlich nicht für das Projekt da, bei dem ich gerne fertig werden würde (Fanfiction), sondern konzentrierte sich alleine und ausschliesslich auf ein neues-altes Projekt, bei dem ich noch nicht mal ansatzweise irgendwo bin. Das obligatorische verdaddelte Wochenende am PC durfte natürlich auch nicht fehlen, ich habe ja darüber berichtet. Dass ich die halbe letzte Woche auch noch arbeiten musste (Mi, Do, Fri, Sa, So-Nachmittags bis Abends), hat nicht dazu geführt, dass ich weniger Ausreden habe, unproduktiv zu sein.
    Es ärgert mich im Moment sehr, und ich fürchte, dass mein Ärger darüber nur dazu führt, dass ich mich selbst noch mehr ärgere, mich selbst blockiere und – was wohl am dramatischsten ist – meine eigenen Leistungen nicht anerkenne. Denn selbst in den Momenten, wo ich prokrastiniere, mache ich ja an und für sich etwas. Es sind alles Dinge, die ich gerne machen wollte und teilweise schon Monatelang vor mir herschiebe wie beispielsweise die Getränke-Auffüllliste.
    Aber so recht freuen kann ich mich über diese Erkenntnis leider nicht, denn diese Sachen erledige ich genau dann, wenn ich eben eigentlich meine Zeit für wichtigere Dinge aufwenden müsste. So gesehen ist es also nur ein weiteres Symptom meiner Aufschieberei.

    Um mal vom Jammern wegzukommen, muss ich ganz objektiv anmerken, dass ich viel produktiver bin, als ich es noch vor eineinhalb Jahren war. Das sehe ich ganz klar und deutlich vor mir. Selbst an den Tagen, an denen mir grundsätzlich weniger gelingt und ich unzufrieden bin, hake ich doch nach und nach gewisse Posten von meiner imaginären Liste ab und lasse gewisse Sachen nicht schleifen, die wichtig sind. So habe ich es trotz akuter Unlust geschafft, dem Staatsarchiv ein Mail zu schreiben und mich für Mittwoch und Donnerstag anzumelden. Ich habe ja einen Antrag auf Einsicht in geschützte Bestände gestellt, der stattgegeben wurde. Diese Akten, die ich da untersuchen kann, sind möglicherweise für meine Arbeit ein weiterer interessanter Aspekt.

    Heute morgen wollte ich früh aufstehen, schwimmen gehen und dann voll motiviert in die Bibliothek. Aus Schwimmen ist dann wegen Schneetreiben, akuter Müdigkeit und Unlust nichts geworden, aber immerhin war ich dann so gegen Viertel vor Elf in der Bibliothek und habe angefangen, Dinge zu wälzen. Mit dem heutigen Ergebnis kann ich mich immerhin ansatzweise zufriedengeben.

    Ich bin auch stolz auf mich, dass ich mit einer Selbstverständlichkeit mittlerweile morgens das Essen für mittags zubereite und mitnehme. Ich könnte subjektiv sagen, es braucht mehr Zeit, aber objektiv gesehen komme ich nicht später in die Bibliothek als an anderen Tagen ohne Kochen, und jetzt habe ich sogar eine Ausrede.
    Ich glaube, ich habe auch unlgoische Ansprüche an mich. Ich kann nicht von mir erwarten, dass ich um neun Uhr, oder sogar schon früher in der Bibliothek hocke. Und selbst wenn – meine Aufmerksamkeit hätte dann bis 16 Uhr schon längst nachgelassen. Das macht dann auch keinen grossen Unterschied mehr, wenn ich um 11 da bin und bis 18 Uhr durcharbeite. Ein Grossteil der Zeit wird ja sowieso versurft und abgelenkt verbracht.
    Ich muss mich einfach damit arrangieren, das sich nun einmal so bin wie ich bin.

    Heute war aber auch eine Stunde das WLAN hier weg, und ich habe schon extrem gemerkt, wie schlecht es ist für mich, dass Internet hier sonst frei verfügbar ist. Ich bin ständig am rumsurfen und werde abgelenkt. Vielleicht sollte ich mal probieren, das Internet gar nicht erst zu connecten? Aber ich kenne mich doch, dann überliste ich mich selbst dann doch wieder. *seufz*
    Für dieses Problem habe ich noch keine Lösung.

    Mal sehen, wie das hier weitergeht. Ich bin mittlerweile nicht mehr so gefrustet, wie zu Beginn letzter Woche noch, aber immer noch nicht auf dem Höhepunkt meiner Laune.
    Ich glaube, ich habe es einfach satt, zu recherchieren und zu schreiben. Eigentlich mache ich es ja gern, aber nicht ein Jahr nichts anderes als nur das. Wie sehr begehre ich den Anfang des Masterstudiums im September heran, oder auch nur schon der Gedanke an ein Praktikum.. Einfach fertig sein mit dem elenden Geschreibe für ein paar Monate. Oder wenn, dann wenigstens mit der Abwechslung von Seminaren und Vorlesungen dazwischen.

    *seufz*

    Motivation, wo bist du nur!

  • Kontextlos.. (Vol. I)

    Ich mag eine neue unregelmässige Serie starten. Dinge, die ich im Verlauf des Tages beobachte/denke/überlege, aber die an sich zu klein sind, um einen eigenen Blogbeitrag "wert" zu sein..Ich mag sie "Kontextlos" nennen.

    • Letzten Mittwoch hatte ich ein Termin für Bewerbungsfotos schiessen, und ich war zuvor bei The Body Shop, um mir professionell einen Pickelüberrest überschminken zu lassen und ein Puder zu kaufen. Die Dame, die mich schminkte, hat mir gleich zwei Komplimente verteilt, über die ich mich sehr gefreut habe.Sie sagte einerseits, dass ich mit meiner schönen Haut gar kein Make-Up brauchen würde, sondern nur ein leichtes Puder, wenn überhaupt. Sie bot mir dann auch an, meinen Lippenstift aufzutragen, wo sie schon mal dabei war und sagte, es wäre eine sehr schöne Farbe. Ich habe mir den ja vor 3 Wochen spontan gekauft. Auf den ersten Blick sieht er recht braun aus, aber auf den Lippen entwickelt er so einen schönen Rot-Braun-Ton, der offensichtlich gut zu mir passt. Jetzt habe ich die offizielle Bestätigung. Ich schminke mich seit mehreren Tagen auch regelmässig und dezent, und es fällt offensichtlich auf. Sogar ein Stammkunde an der Tankstelle hat es gemerkt. Das einzige was mich noch etwas wurmt: Ich bin unfähig, Kajal aufzutragen, deswegen lasse ich den im Moment noch weg. Ich glaube, das ist für den alltag eh nicht notwendig. Ich mag für mein Make-Up nicht mehr als 5 Minuten brauchen.
    • Heute war ich auf der Arbeit echt motiviert und zu allen extrem freundlich. Manche Tage hab ich das einfach.. Das war ein schönes Gefühl irgendwie.
    • Es ist schon erstaunlich, wieviele Leute jammern, dass sie abnehmen wollen, aber wenn man sich mal mehr mit ihnen unterhält so wie ich heute an der Tanke mit einem Stammkunden und ihnen erzählt, dass man ein tolles Mittel gefunden hat, gleich 10000 Ausreden kommen, warum man doch nicht.. und warum es ja eigentlich nicht geht.. und dass man es eigentlich ja sowieso könnte. Und dann werden immer sofort Leute mit Magenband als Allheilmittel gepriesen.. Aber dazu blogge ich vielleicht mal differenzierter zu einer anderen Zeit.
    • Manche Leute geben sich echt als Technikfreaks, aber ich muss dann ja schon ein wenig schmunzeln. Kunde hat sich mit mir unterhalten und mir dann einen Tipp gegeben, wo ich günstig Zeug einkaufen könnte und schrieb folgendes auf einen Zettel: "www.google.ch Oetlet Store Holland".. Er hat tatsächlich google als Adresse aufgeschrieben.. *lach* (Er meinte übrigens einen "Outlet Store", keinen Omelett Store)
    • Wenn man sich anstrengt, kann man echt viel sparen beim Wocheneinkauf.. Und manche Rezepte schmecken ganz anders, wenn man sie ein zweites Mal macht. Man merke sich: Räuchertofu nur im Bioladen/Reformhaus kaufen.. Vom Supermarkt schmeckt er gar nicht wie Räuchertofu sondern wie Tofu mit Raucharoma.. Bähbähbäh.
    • Irgendwie hasse und mag ich das Wetter derzeit gleichzeitig. Einerseits mag ich es, weil der Wind so schön warm ist, dass ich nicht mal mehr Handschuhe brauche beim Radeln. Andererseits hasse ich den Wind, weil er irgendwie immer gegen mich ist. Ungelogen. Ich radel auf Arbeit - Gegenwind. Ich radel nach 5-6 Stunden nach Hause: ERNEUT Gegenwind.. Und das geht schon seit Mittwochabend so.. .. Immerhin gibts mehr Aktivpunkte.
    • Ich kann gut kochen. Meine 50-Jährige Lieblingskollegin auf der Arbeit isst immer meine Reste, wenn ich zuviel gekocht habe.. Und sie isst sie jedes Mal mit Begeisterung. Ich fühle mich jedes Mal mächtig stolz.

    Derzeitiges Lieblingslied: Ed Sheeran - Lego House.

    Cheers und gute Nacht,
    Rose

  • Womit man alles Musik machen kann... Video!

    Sehr faszinierendes Video. Der ganze vsauce und vsauce2 Channel besteht aus sehr unterhaltsamen und gleichzeitig lehrreichen Videos (Hier bspw. über Fürze.. Sehr lustig und lehrreich). Ist echt nur zu empfehlen.
    Mit was man alles Musik machen kann...

  • Protest gegen SOPA/PIPA: Einmal ernst, einmal humorvoll

    Das englischsprachige Wikipedia und viele weitere (vor allem amerikanische) Webseiten sind heute offline und/oder geschwärzt aus Protest gegen den geplanten "Stop Online Piracy Act" (kurz: SOPA) und den Protect IP Act (kurz: PIPA). Diese Schwärzung soll aufzeigen, was potentiell passieren kann, wenn SOPA und PIPA angenommen werden, wie das Bild es so schön zeigt.

    Ich möchte hierzu gar nicht viel Worte verlieren, denn ich bin nicht so ein Experte, dass ich es erklären kann, sondern möchte ein paar Zitate und ein Video posten, welches es (in Deutsch) sehr gut erklärt, unter anderem auch, warum die beiden Gesetze ("Act") aus dem amerikanischen Parlament die ganze Welt und somit auch Deutschland/Schweiz extrem treffen können.

    Problematisch ist das Gesetz vor allem, weil es ein grundsätzliches Problem völlig falsch angeht:

    Das Gesetz würde es dem US-Justizministerium und Urheberrechtsinhabern erlauben, gerichtliche Verfügungen gegen die Betreiber von Internetseiten zu beantragen, die einen Verstoß gegen das US-amerikanische Urheberrecht darstellen. Den Zweck der Maßnahme wählt der Antragsteller. Zum Beispiel kann eine Verfügung Werbeagenturen und Bezahldiensten die Zusammenarbeit mit Inhabern betroffener Internetseiten untersagen und so das Tätigen weiterer Geschäfte verhindern.

    Es würde also nicht mehr der Hochlader von urheberrechtlich geschütztem Material bestraft, sondern den Anbieter der Plattform. Google, Youtube, Facebook, Twitter müssten sofort vom Netz genommen worden wegen multiplen Verletzungen dieses Gesetzes.
    Der Abgeordnete, der das Gesetz ausgearbeitet hat (und selber beim Filesharen erwischt wurde) und seine Unterstützer beginnen auch zunehmen patriotisch zu argumentieren, was wiederum zum Problem wird. Aber die extreme Rechte in den USA nutzt ja alles mögliche, um es patriotisch anzufärben, und vom eigentlichen Thema abzulenken.
    Husky, ein bekannter Starcraft-Spieler, formuliert ein weiteres Problem:


    ("Das Durchschnittsalter der Senatoren zu Beginn des 112. Kongresses betrug 62.2 Jahre" - Grossartig, unsere Eltern wollen das Internet betreiben. Wie könnte irgendetwas schiefgehen?)

    Wer sich weiter informieren möchte, dem empfehle ich die deutsche (oder noch besser die viel ausführlichere englische) Wikipedia-Seite zu dem Artikel.

    Ich freue mich heute an schwarzen Seiten, an Tweets über das Thema und ganz besonders über eine spezielle Form des Protests. Die Macher meines regelmässig erscheinenden Lieblingscomics "Dark Legacy" nehmen ihre seite nicht offline, sondern führen für ihre Charactere den "SOhPA" (Stormwind oily-haired Patent Act) ein, eine satirische Abwandlung des ernsten Problems von SOPA, und zensieren nicht nur den aktuellen Strip sondern auch die Strips zuvor mit dem kleinen, aber feinen Hinweis: "This week's story affects all previous strips".
    Ein ernstes Problem humorvoll umgesetzt und auf ihre Weise protestiert.. Ich finde das wunderbar!

    Eine besorgte Rose, die auf ihre Weise gegen SOPA protestiert: Nicht durch Schwärzung, sondern durch Information-

  • Tags und so

    Seit neustem geistert ja irgendwieder so ein Tag-Spielchen in den Blogs rum. Ich wurde gleich doppelt getagged, von Souci und von EngelDesTodes. Ich werde beide Fragenkataloge beantworten, aber da ich eigentlich kein Freund von so Kettenmails oder Stöckchen bin, werde ich niemanden sonst taggen. Verbreitet sich ja sowieso schon Schneeballartig!

    Zuerst die Fragen von EngelDesTodes:

    hier meine Fragen an euch:
    1. was würdest du mit einer Million Euro machen?
    2. Sommer oder Winter?
    3. Hattest du schonmal nen Unfall?
    4. ruhiger Abend oder Party?
    5. lieber Horrorfilme oder Komödien?
    6. was würdest du machen wenn du aufwachst und plötzlich Pfarrer bist?
    7. lieber chinesisch oder italienisch essen?
    8. welches Tier wärst du gerne?
    9. welches ist dein Traumberuf?
    10. wo würdest du hinwollen, wenn du in die vergangenheit reisen dürftest?
    11. was ist dein lieblingsbuch?

    1: Die Miete für meine Wohnung auf ein Jahr hin bezahlen, einen neuen Pc, ein neues Bett und einen neuen Schreibtisch kaufen, den Rest gewinnbringend anlegen
    2: Keins von beiden.Ich bin ein Frühling/Herbstkind
    3: Wenn es auch zählt, dass ich ausgerutscht bin und mir das Sprunggelenk gebrochen hab.
    4: Ruhiger ABend
    5: Ich hasse beides, aber wenns hart auf hart kommt dann eine Komödie
    6: Weltfrieden und Akzeptanz von Homosexuellen predigen. Nach einem Tag die Weihe zurückgeben.
    7: Warum muss man sich immer entscheiden? Ich nehm beides!
    8: Eine Katze
    9: Schriftstellerin, Gametesterin
    10: Nirgendwohin - Wir Frauen waren nie so frei wie heute, ich möchte die alten Zeiten nicht unbedingt erleben
    11: Herr der Ringe - J.R.R. Tolkien

    Und dann noch zu Soucis Fragen:

    So und hier meine Fragen an euch:
    1. Bist Du ein/e Langschläfer/in oder eine Frühaufsteher/in?
    2. Welches ist Dein liebstes Urlaubsland?
    3. Was liest Du derzeit?
    4. Was würdest Du mit einer Million Euro machen?
    5. Aussehen oder Charakter? Was ist Dir wichtiger?
    6. Sex oder Liebe?
    7. Action oder faulenzen, was machst Du in deiner Freizeit?
    8. Kinogänger/in oder DVD?
    9. Erst die Arbeit dann das Vergnügen, Dein Motto?
    10. Einen Tag VIP sein, wie sieht Dein Tag aus?
    11. Party, Tanzen oder zugucken?
    Viel Spaß und drückt euch nicht! :>>

    1: Langschläferin, allerdings Tendenz eher zu Mittellang als extrem lang.
    2: Balkonien
    3: "A Song of Ice and Fire: A Storm of Swords" von George R.R. Martin sowie "Alles Still" von Beat Portmann

    4: Die Miete für meine Wohnung auf ein Jahr hin bezahlen, einen neuen Pc, ein neues Bett und einen neuen Schreibtisch kaufen, den Rest gewinnbringend anlegen

    5: Charakter
    6: Guter Sex > Liebe, Schlechter Sex < Liebe
    7: Faulenzen
    8: DVD
    9: Was du heute kannst besorgen, verschiebe getrost auf Morgen!
    10: Meine Kreditkarte bis zum Limit ausschöpfen, ein paar Autogramme geben und einen Flug um die Welt machen.
    11: Zugucken.. Gar nicht hingehen!

    LG,
    Solean

  • Assassins Creed:- Revelations - Eindrücke, Fazit zum Singleplayermodus.

    Ich bin gestern nach 26 Stunden mit Assassins Creed. Revelations fertig geworden, obwohl ich mir extra viel Zeit genommen habe, und nicht nur die Hauptkampagne gespielt habe.. Jetzt bin ich irgendwie traurig, dass ich Ezio zurücklassen muss.
    Ich möchte hier kurz meine Eindrücke zum Spiel zum Besten geben.

    Länge/Grösse des Spiels:
    Zuerst muss ich sagen, dass ich es schade finde, dass das Spiel rein von der Zahl der Aufträgen und der frei begehbaren Welt um einiges und spürbar kleiner ist als es Assasins Creed: Brotherhood und Assassins Creed 2 waren. Man hat irgendwie das Gefühl, dass Revelations möglichst schnell auf den Markt kommen musste, und deswegen vom Umfang her kleiner und beschränkter ist.
    Das tut dem Spielspass zwar keinen Abbruch, aber man wünschte sich halt, dass das Spiel nicht nach 26 Stunden schon vorbei ist. Rein theoretisch hätte ich das Spiel sicher auch in 12-14 Stunden durchspielen können, wenn ich mich nicht so viel mit Erkundungen, Ausbilden der Meisterassassinen und ihren Missionen, dem Komplettieren der Karte und Kaufen von Geschäften aufgehalten hätte.

    Missionen/Nebenmissionen:
    AC: Revelations geizt etwas mit Nebenmissionen. Man kann fünf Templerfesten erobern und in diesen Templerfesten je einen Assassinen ausbilden. Das führt dazu, dass pro Viertel/Feste zwei Nebenmissionen freigespielt werden, in denen man als Mentor für die Assassinenrekruten dient, und sie schliesslich zum Meisterassassinen ausbildet. Zusätzlich bekommt man von den Dieben, den Roma (ersetzen die Kurtisanen) und den Söldnern je eine Nebenmission. Von Piri Reis bekommt man fünf Nebenaufträge, in denen man lernt, wie man einen bestimmten Bombentypus einsetzt - aber im Vergleich zu den Da-Vinci-Auftragsreihen in Brotherhood sind diese Aufgaben Firlefanz, man erledigt sie nämlich innerhalb 3-5 Minuten. AC:Revelations geizt also insgesamt gesehen ziemlich, was die Nebenmissionen angeht - und irgendwann wird einem von Schatztruhen, Animus-Fragmenten, Festen-Verteidigen und Schatzkartenseiten-Suchen auch ziemlich langweilig, weswegen man wohl oder übel wieder bei der Hauptstoryline weitermachen muss.
    Die für mich optimale Mischung an Nebenmissionen und der gleichzeitigen Storyline hatte bisher meines Erachtens nach AC: Brotherhood. In AC:2 waren die Nebenmissionen zwar zahlreicher, aber sie hatten viel deutlicher einen sich wiederholenden Charakter, so habe ich irgendwann kaum mehr Taubenschläge besucht und dergleichen. Einzig die Rennmissionen fand ich toll, die sich ja auch nicht endlos wiederholt haben.In Brotherhood gab es extrem spannende Nebenmissionen (Leonardo da Vincis Aufträge), die einerseits aus Roma hinausführten und andererseits sehr anspruchsvoll waren - der allgemeine Schwierigkeitsgrad ist ja eher leicht im ganzen Spiel gewesen. Das führt mich zum..

    Schwierigkeitsgrad:
    In AC: Brotherhood habe selbst ich viele Missionen mit 100% Synchronität beendet und ich bin eigentlich jemand, der Spiele auf "leicht" spielt. In AC:Revelations waren es dann nicht mehr so oft 100% Synchronität, der Schwierigkeitsgrad hat sich schon etwas angehoben, aber es war nie unlösbar. Ein einziges Mal hatte ich echt ein Brett vor dem Kopf und musste mir im Internet Hilfe suchen, als ich es einfach nicht schaffte, unentdeckt das Janitscharen-Camp zu infiltrieren.
    Die Pistole ist nicht mehr so übermächtig wie in Brotherhood, dafür treten allerdings Giftpfeile und vor allem die diversen Bombentypen an ihre Stelle, die einem - wenn man sie zu beherrschen weiss - sehr oft das Assassinenleben vereinfachen.
    Es ist im Vergleich zu Brotherhood allerdings auch nicht mehr so einfach, sich von der Aufmerksamkeit der Byzantiner (Templer) zu befreien - die überall vorhandenen abreissbaren Flugblätter an den Wänden aus Brotherhood gibt es nicht mehr, man kann nur noch Herolde bestechen. Erst wenn man nicht mehr im geheimen Modus operiert, treten ab und an Spezialherolde der Byzantiner auf, die - wenn man sie tötet - 50% Verlust der Aufmerksamkeit bringen.
    Wenn man zuviel Aufmerksamkeit hat, gesucht wird, und in diesem Status illegale Aktionen durchführt, kann es sein, dass die Templer eine Assassinenfeste angreifen, wenn sie noch nicht "gesperrt" ist. (Gesperrt bedeutet, dass ein Meisterassasine ausgebildet wurde und sie gegen alle Angriffe geschützt ist.) Man kann die Feste dann verteidigen, was in einer Art Tower-Defense-Minispiel mündet. Diese Verteidigungsmissionen könnte man auch als eine Art Nebenmissionen betrachten, allerdings werden sie rasch ziemlich langweilig, weil sie meiner Meinung nach so gar nichts mehr mit Assassinen und dem sonstigen Jump'n'run-Stil des Spiels zu tun haben. Diese Verteidigungsmissionen waren sehr gewöhnungsbedürftig und teilweise auch echt hart, bis man einmal den Dreh raushat. Fühlt sich aber auch sehr unbalanciert an, man hat kaum Chancen, wenn man ein Setting erwischt, wo am Schluss der Feuerrammbock kommt. Ich habe es also meist vermieden, einen Angriff zu provozieren, sondern habe schnell meine Aufmerksamkeit gesenkt.
    Für einen Spieler, der sich harte Schwierigkeitsgrade gewöhnt ist, dürfte AC:Revelations keine grosse Herausforderung sein, alle Missionen mit 100% Synchronität durchzuspielen. Im Vergleich zu Brotherhood gibt es ja leider auch keinen Bonus, wenn man eine gewisse Gesamtsynchronität erreicht, so dass man als Casualspieler keine Motivation hat, Missionen mit 50% Synchronität noch einmal durchzuspielen.

    Historizität/Storytelling/Charakterbuilding:
    Für mich als Kulturwissenschaftsstudentin mit Schwerpunkt Geschichte ist das einer der wichtigsten Faktoren, warum ich die Assassins Creed-Reihe so mag. Auch Konstantinopel hat überzeugt, die Charaktere, die darin vorkamen, wenngleich sie auch weniger präsent waren als die Charaktere aus Italien. Die historische Korrektheit beziehungsweise die Einbettung in möglichst viel historische Korrektheit ist auch bei AC:Revelations sehr gut gelungen und man kann - wenn man will - extrem viel über Konstantinye (Istanbul) anfang des 16. Jahrhunderts lernen.
    Ein sehr grosser Pluspunkt ist, dass extrem viel von der Story der Assassinen-Templer-Kriegen aufgedeckt, zusammengefügt wird, und dass viele Fragen, die dem Spieler der Reihe im Kopf herumschwirren, das erste Mal ansatzweise beantwortet werden. Insbesondere auch die ganz banale Frage, wie das denn eigentlich mit den Nachkommen von Altair und Ezio aussah, schliesslich ist Desmond der Nachfahre, also müssen die ja irgendwie Kinder bekommen haben..
    Auch werden viele offene Fragen um den berüchtigten Edenapfel und die Zukunft der Assassinenfeste in Masyaf und Altair beantwortet, die immer noch vorhanden waren. Man hätte aber ruhig noch mehr Aspekte von Altairs Leben zum Nachspielen einbauen können - es hätte auch nicht geschadet, wenn man nicht nur 4 Masyaf-Schlüssel aus Grüften hätte holen müssen, sondern 6, 7 oder sogar 8. Nebenmissionen waren ja - wie gesagt - rar.
    Die Liebesgeschichte um Ezio und Sofia wird sehr schön, nicht allzu betont und langsam erzählt - eine Meisterleistung finde ich. Es zeichnet den Charakter Ezio endlich "angekommen", erwachsen und auch zur Selbstreflexion fähig - das gefällt mir sehr gut.

    Fazit:
    Alles in allem bekommt Assassins Creed: Revelations von mir auf einer Skala von 1-10 eine 7.5. (Assassins Creed 1 bekäme eine 5, Assassins Creed 2 eine 8, Assassins Creed: Brotherhood eine 9.5).
    Ich kann das Spiel nur empfehlen.

    Cheers,
    Solean

  • Realistische Vorsätze für 2012

    Letztes Jahr hiess es "Mein Leben in den Griff kriegen". Wie ich hier schon schrieb, ist mir dieses Ziel geglückt.

    Für 2012 lautet mein übergeordnetes Ziel also: Den Griff (ums Leben) verstärken (auf dass er für immer hält.)

    Für 2011 hatte ich auch eine Menge klar definierbare Ziele (Seminararbeiten). 2012 wird mir dies etwas weniger schwer fallen. Ich muss einerseits realistische Ansprüche stellen, andererseits muss ich sie auch so formulieren, dass sie nicht zu explizit (und unmöglich sind), gleichzeitig sollen sie aber nicht irgendwie versumpfen, und ich soll am Ende des Jahrs gut darauf zurückblicken können. (Ihr wisst, was ich meine.. denke ich..)

    Hier sind sie also, meine..

    Realistischen (konkreten) Vorsätze für das Jahr 2012!

    Ausbildung/Arbeit

    • Bachelorprüfung + Bachelorarbeit: Bachelor-Grad erreichen
    • Mich rechtzeitig für den Masterstudiengang "Weltgesellschaft und Weltpolitik" anmelden.
    • Masterstudiengang durchplanen und organisiert ins Herbstsemester starten
    • Über den Sommer ein Praktikum machen oder mich andersweitig weiterbilden

    Kreativität/Schreiben

    • Meine Warcraft-Fanfiktion "Die Sterne über Dalaran" beenden, korrigieren. (Eventuell professionell drucken und binden lassen)
    • In meinem persönlichen Fantasyprojekt weiterkommen: Bis Ende Jahr Lücken schliessen, eine Neben-Kurz-Geschichte und zwei Kapitel der Hauptgeschichte schreiben

    Sprachen

    • Entweder DELF A2 oder First Certificate machen
    • Italienisch weiterlernen

    Gesundheit:

    • Weiter abnehmen und alles, was dazugehört: Für 2012 wäre eine weitere Abnahme von 25kg auf ca. 90kg schön.
    • Regelmässig schwimmen gehen.

    Soziales

    • Kontakte pflegen: Vater, Tante, Grossmutter, Oma und Opa, Schwester
    • Tanja in Frankfurt besuchen
    • Einen der vielen Feiertage in diesem Jahr (Ostern, Geburtstag, Weihnachten, Sylvester....) nicht alleine verbringen, egal wie ich das bewerkstellige.
    • Twittern, Netzwerken
    • Ein (oder mehr) Event(s) meiner Partei besuchen und meine politischen Standpunkte erkunden/festigen.

    Sonstiges

    • Autotheorieprüfung bestehen (20.3)
    • einen Grossteil der Autofahrstunden nehmen. (Eventuell: Autofahrprüfung)
    • Einen neuen Schreibtisch in IKEA besorgen und mir eine angenehme und anregende Lern- u. Arbeitsatmossphäre zuhause schaffen.

    Es sieht nach sehr viel aus, aber eben... Am Anfang tut es das immer. Die Ziele sind nicht unrealistisch, sie sind umsetzbar. Und ich werde sie mit gutem Gewissen und gerne angehen.Ich werde mir nicht Böse sein, wenn ich etwas nicht erreiche. Wichtig ist mir auch das Wissen, dass ich immer um Hilfe bitten kann – mein Hausarzt wird definitiv weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

    Auf ein schönes, erfolgreiches 2012!

    Cheers,
    Rose

     

  • Twitter-Impressionen: Leserbrief/Migros-Magazin

    Hier hatte ich ja berichtet über meinen Leserbrief. Nun ist es schon fast zwei Wochen her und ich habe noch keine Antwort erhalten. Also habe ich gestern über Twitter das Migrosmagazin kontaktiert mit folgendem Tweet:

    Apropos: Meinen Leserbrief nicht drucken - Okay. War eh zu lang. Aber nicht mal auf Leserbrief per Mail antworten: Schwach!

    Bekam auch prompt eine Antwort:

    Ich leite deine Kritik den Verantwortlichen so weiter. ^pan

    Twitter-Kritik kommt offenbar schneller an....
    Warum nur ist sie auf 140 Zeichen begrenzt?

    Nun ja, ich warte immer noch. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt.

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